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Ende der Unendlich (und 14 Tage)

Wir trafen uns, reif war die Zeit;
versprachen uns die Unendlichkeit
und vierzehn Tage zusätzlich
länger als ein Ewiglich!

Die Zeit verging, wir blieben gleich
zuerst zu zweit in unserem Reich.
Dann kam voll Glück und unverhofft
unser kleines Engelchen angepofft

Zeigte uns, was es heisst zu leben
nach neuen, anderen Dingen streben;
die Zukunft war die Gegenwart
sie war einfach so klein und zart...

Unsere Liebe nahm 'ne jähe Wende
mehrfach war es nah, das Ende.
Chancen gabst du mir undenlich oft
hast immer wieder auf das Gute gehofft!

Und den Schwur den gab ich dir
für immer und ewig vor einer Tür
dann zusätzlich noch mal ganz offiziell
zu Ende war es danach auch ganz schnell

Die Heirat war das neue Versprechen
bleiben wir zusammen ohne zu brechen
dann kann uns nichts mehr passieren
niemand sollt unser Glück stören

Unausweichlich verlor ich dich
doch ich sah es leider nich'
dann auch der Verlust der Kleinen
ich sitz nur noch da, kann weinen.

Die Unendlichkeit sie endet nun
und ich kann nichts mehr tun
sie war zuende am 26. Januar 07
was ist danach nur noch geblieben?

Die letzten 14 Tage vergingen schnell
der 9 Februar kam, es wurde hell
doch als die Sonne langsam sank
mich die Trauer macht einfach krank.

Zu Ende ist die schöne Zeit
verteilt hab' unendliches Leid
verloren hab' mein' Frau und Kind
die Zeit ging so geschwindt.

Soll deine Trauer ein Ende haben
magst an glücklichen Tagen laben
Die Kleine magst' trösten und betreun'
hoffentlich keinen der Tage bereun'

Geschieden bin ich nun von euch
lassen muss das ganze Zeuch'
Gedanken sind's die mir nun bleiben
und ich hab viel Zeit zum schreiben.

Sehen werd' ich euch nun selten,
kann weniger ich mit euch schelten;
ordnen meine Seele und Gedanken
verliere dann vielleicht die Schranken.

Die Zeit wird es dann noch zeigen
werd' ich können reden oder schweigen
zu meinen Helfern oder auch Feinden
werd' den einen oder andren Weg meiden

Tröste die Kleine wenn sie nach mir fragt,
als Vater hab' ich wohl gänzlich versagt.
Als wirklicher Vater sie niemals haben werde
sie hoffentlich mir verzeihen kann bevor ich sterbe.

Das Versprechen was ich einst mal gab
nahm ein anderer mit in sein Grab
niemals er mich von erlösen kann
er war von Ehre dieser Mann.

Gesamt waren es dann doch sechs Jahre
voll Glück am Anfang, dann nur noch wage
am Ende Streit und Kummer kam;
die Tränen flossen oft und warm

Nehm' traurig ein schönes Foto dann
seh versunken darauf dann und wann
seh' unser Glück und unsere Ehe
den Verlust ich nun verstehe

Deine lieben Augen ich immer sehe
auch das tiefe blau von 'de Kleene'
das strahlende Lächeln eurer Gesichter
sie waren immer meine liebsten Lichter.

Zum Schluss sag' ich Dir nur noch
die schönsten Jahre geschenkt hast doch
mehr Freude werd' ich nicht mehr finden
die Erinnerungen niemals schwinden...

29.4.07 22:15
 


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